Möchten Sie zur mobilen Version wechseln?
Springe direkt zum Menü
Maurer&Maurer Schach

Steuernews

Steuernews für Klienten

Artikel der Ausgabe Februar 2020 Steuern

Wann ist eine Umsatzsteuervoranmeldung monatlich oder vierteljährlich abzugeben?

Hat ein Unternehmer im Vorjahr mehr als € 100.000,00 Umsatz erzielt, so ist eine Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) monatlich zu erstellen und beim Finanzamt grundsätzlich elektronisch einzureichen. Die Vorauszahlung ist monatlich zu entrichten.

Bei Vorjahresumsätzen bis zu einer Höhe von € 100.000,00 ist die UVA je Quartal zu erstellen und beim Finanzamt einzureichen. Auch die Vorauszahlung ist je Quartal zu entrichten. Durch fristgerechte Abgabe einer UVA für den ersten Kalendermonat des Veranlagungszeitraums kann man jedoch freiwillig die Abgabe von monatlichen UVAs für das gesamte Jahr wählen.

Für Unternehmer, deren Umsätze im Vorjahr € 35.000,00 nicht überstiegen haben, entfällt die Verpflichtung zur Einreichung der Voranmeldung (außer bei einem Vorsteuer-Überschuss oder man wird vom Finanzamt dazu aufgefordert), wenn die errechnete Vorauszahlung zur Gänze spätestens am Fälligkeitstag entrichtet wird oder auch wenn sich für einen Voranmeldungszeitraum gar keine Vorauszahlung ergibt. Die UVA ist jedoch aufzubewahren. Für die genannte Umsatzgrenze bleiben bestimmte steuerfreie Umsätze außer Ansatz.

Kleinunternehmer, die die Umsatzsteuerbefreiung in Anspruch nehmen (keine Option zur Regelbesteuerung), haben in der Regel keine UVA abzugeben und keine Umsatzsteuer zu entrichten. Ausnahmen bestehen hier z. B., wenn eine Steuerschuld auf den Unternehmer übergeht, er die Erwerbsschwelle überschreitet oder auf sie verzichtet, bei Steuerschuld kraft Rechnungslegung und bei Anwendung der Differenzbesteuerung.

Stand: 24. Januar 2020

Bild: Sabine Naumann - Fotolia.com

Wir können auch im Corona-Krisenfall unsere Dienstleistungen für Sie erbringen!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir möchten Sie aufgrund der derzeitigen, auch in Österreich grassierenden Corona-Virus Situation darüber informieren, dass unser Kanzleibetrieb auch weiterhin aufgrund der von uns getroffenen Notfallpläne einsatzbereit ist und wir Ihnen mit allen unseren Dienstleistungen zur Verfügung stehen.

Bei uns ist sichergestellt, dass auch zeitkritische Arbeiten wie Buchhaltung oder Personalverrechnung durchgeführt werden können. Den Empfehlungen der österreichischen Bundesregierung folgend, versuchen wir natürlich möglichst viele Aufgaben auf elektronischem Wege bzw. im Wege von Telefonkonferenzen zu erledigen, um unsere Kunden, sowie auch unsere Mitarbeiter möglichst keinem Risiko auszusetzen. Kliententermine und Besprechungen können wir vorläufig bis auf weiteres nicht mehr anbieten.

Für die notwendige Übergabe von Unterlagen haben wir ab sofort einen Journaldienst eingerichtet. Wir ersuchen um kurze telefonische Vorankündigung zur Organisation der Belegübergabe. Wir hoffen natürlich, dass unsere Mandanten und Ihre Angehörigen, sowie auch unsere Mitarbeiter und deren Familien von dem Corona-Virus nicht betroffen sind bzw. auch keine Einschränkung unseres Kanzleibetriebes in Form von Quarantäne oder ähnlichem zukünftig eintreten wird, wären jedoch auch für diesen Fall entsprechend gerüstet.

Wir wünschen Ihnen daher in den nächsten Wochen Gesundheit und viel Kraft, stehen Ihnen natürlich wie immer zur Verfügung.

OK