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Steuernews

Steuernews für Klienten

Artikel der Ausgabe März 2020 Fahrrad

Wie wurde die Benutzung von Fahrrädern und E-Bikes durch Dienstnehmer steuerlich besser gestellt?

Mit dem Steuerreformgesetz 2020 wurde es Dienstgebern ermöglicht, ihren Mitarbeitern steuerfreie Diensträder zur Verfügung zu stellen. Für die Privatnutzung eines Dienstrades fällt seit Beginn 2020 kein Sachbezug an bzw. kann für E-Bikes auch die Vorsteuer geltend gemacht werden. Voraussetzungen, die für die Behandlung der Diensträder als Betriebsvermögen zu erfüllen sind, sind zu beachten.

Sachbezug

Besteht für den Arbeitnehmer die Möglichkeit, ein arbeitgebereigenes Fahrrad oder Kraftrad mit einem CO2-Emissionswert von 0 Gramm pro Kilometer für nicht beruflich veranlasste Fahrten zu benützen, ist ein Sachbezugswert von null anzusetzen. Für Krafträder mit einem CO2-Emissionswert größer null ist weiterhin ein Sachbezugswert zu ermitteln.

Vorsteuerabzug

Bisher war der Vorsteuerabzug auch im Zusammenhang mit der Anschaffung, der Miete oder dem Betrieb von Krafträdern ausgeschlossen. Unter einem Kraftrad ist ein Fahrzeug zu verstehen, dessen Fortbewegung nicht ausschließlich durch mechanische Umsetzung der Muskelkraft, sondern ganz oder teilweise durch Motoreneinsatz bewirkt wird. Dabei war nicht entscheidend, mittels welchen Energieträgers der Motor betrieben wird.

Auch Fahrräder mit elektrischem (Hilfs)Motor (Elektrofahrräder) sind als Krafträder anzusehen. Bei Krafträdern mit einem CO2-Emissionswert von 0 g/km (z. B. Motorfahrräder, Motorräder mit Beiwagen, Quads, Elektrofahrräder und Selbstbalance-Roller mit ausschließlich elektrischem oder elektrohydraulischem Antrieb) ist nun ein Vorsteuerabzug möglich, sofern alle allgemeinen Voraussetzungen für einen Vorsteuerabzug vorliegen.

Stand: 25. Februar 2020

Bild: Africa Studio - stock.adobe.com

Wir können auch im Corona-Krisenfall unsere Dienstleistungen für Sie erbringen!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir möchten Sie aufgrund der derzeitigen, auch in Österreich grassierenden Corona-Virus Situation darüber informieren, dass unser Kanzleibetrieb auch weiterhin aufgrund der von uns getroffenen Notfallpläne einsatzbereit ist und wir Ihnen mit allen unseren Dienstleistungen zur Verfügung stehen.

Bei uns ist sichergestellt, dass auch zeitkritische Arbeiten wie Buchhaltung oder Personalverrechnung durchgeführt werden können. Den Empfehlungen der österreichischen Bundesregierung folgend, versuchen wir natürlich möglichst viele Aufgaben auf elektronischem Wege bzw. im Wege von Telefonkonferenzen zu erledigen, um unsere Kunden, sowie auch unsere Mitarbeiter möglichst keinem Risiko auszusetzen. Kliententermine und Besprechungen können wir vorläufig bis auf weiteres nicht mehr anbieten.

Für die notwendige Übergabe von Unterlagen haben wir ab sofort einen Journaldienst eingerichtet. Wir ersuchen um kurze telefonische Vorankündigung zur Organisation der Belegübergabe. Wir hoffen natürlich, dass unsere Mandanten und Ihre Angehörigen, sowie auch unsere Mitarbeiter und deren Familien von dem Corona-Virus nicht betroffen sind bzw. auch keine Einschränkung unseres Kanzleibetriebes in Form von Quarantäne oder ähnlichem zukünftig eintreten wird, wären jedoch auch für diesen Fall entsprechend gerüstet.

Wir wünschen Ihnen daher in den nächsten Wochen Gesundheit und viel Kraft, stehen Ihnen natürlich wie immer zur Verfügung.

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